EneC Gebäudesimulation


Ein Werkzeug zur Energiebedarfsberechnung als Einzonenmodell für folgende Energieanwendungen:

  • Heizwärmebedarf
  • Nutzkältebedarf
  • Beleuchtungsstrombedarf
  • Strombedarf von Lüftungsanlagen
  • Hilfsenergiebedarf
  • Bewertung der Übertemperaturstunden

Durch die Möglichkeit den berechneten Energiebedarf mit dem realen Verbrauch abzugleichen, ist EneC insbesondere für die Gebäudemodernisierung geeignet. Zusätzlich bietet EneC Möglichkeiten Bewertungen auf End- und Primärenergieniveau durchzuführen. EneC bestimmt den Energiebedarf von Gebäuden stationär in Anlehnung an DIN EN 13790, DIN EN 832, DIN 4108-6, SIA 380/1, LEE, mit iterativ ineinander eingreifenden Ansätzen. Zusätzlich werden, außerhalb dieser Normen, physikalische und bauphsikalische Grundlagen in für EneC angepassten Algorithmen berücksichtigt. Durch eine interne Datenbank für Baumaterialien und Werkstoffe ist es möglich Mehrkosten für einzelne Maßnahmen anhand analysierter Referenzprojekte abzuschätzen. Das Programm wurde im Rahmen mehrerer Vergleiche auch mit dynamischen Programmen (z. B. TAS und Transys) validiert. 

Rückblickend auf knapp 20 Jahre Entwicklung, Anwendung und als Ergebnis etliche energiesparende Gebäude ein guter Erfolg.

EneC Energieflussdiagramm

Mit EneC kann man folgendes

  • Optimierung der Behaglichkeit
  • Optimierung der Gebäudehüllflächen
  • Optimierung der Verglasung
  • Optimierung der Tageslichtnutzung
  • Optimierung des Heizwärmebedarf
  • Optimierung des Kälteenergiebedarf
  • Optimierung des elektrischen Energiebedarf von Lüftungsgeräten, Hilfsenergie und Beleuchtung
  • Optimierung der Energie- und Betriebskosten
  • Optimierung baulicher Maßnahmen unter ökonomischen Randbedingungen
  • Optimierung des Sonnenschutzes
  • Hydraulische Auslegung und Ertragsrechnung von Erdreichwärmetauschern L-EWT

Berechnet werden im Einzelnen

  • Lüftungsverluste
  • Transmissionsverluste
  • Solare Gewinne
  • Interne Gewinne
  • Wärmespeicherkapazität des Gebäudes/einer Zone
  • Thermische Trägheit
  • Heizperiode (taggenau)
  • Heizenergiebedarf (nach DIN EN ISO 13790)
  • Mittlere Heizleistung des Gebäudes
  • Nutzkühlenergiebedarfs, in Anlehung an DIN 13790 sowie nach dem Niederländischen Ansatz im Monatsbilanzverfahren und Rouvel 2003
  • Übertemperaturstunden im Gebäude (lineare Näherung im Einzonenmodell)
  • Temperaturdauerlinie für das Gebäude (lineare Näherung im Einzonenmodell)
  • Mittleren Kühllast in Anlehnung an Elsberger und Rouvel
  • Zonen- bzw. raumweise Erfassung und Bewertung von Lüftungsanlagen
  • Auswirkungen von Absenkverhalten (Nacht- und Wochenendabsenkung (in Anlehnung an Loga IWU))
  • Wasserdampfdiffusion durch Bauteile nach dem Glaser-Verfahren
  • Berechnung der Wärmeverluste über Erdreich nach DIN ISO 13370
  • U-Wertberechnung nach DIN EN ISO 6946 und deren thermische Speicherkapazität für bis zu 15 Bauteile
  • Berücksichtigung von Wärmebrücken (pauschal oder über Einzeleingaben)
  • Fenster Uw-Werts (inkl. Wärmebrücken durch Glastrand)
  • Stromverbrauch für Lüftung, Beleuchtung und Hilfsenergie
  • Berechnung von Verschattungsfaktoren durch Überhänge, Seitenblenden und Verbauung pro Fassade
  • Sommerliche Überhitzungswahrscheinlichkeit in %
  • Raumlufttemperatursimulation für einen Standardheißtag (Gebäude als eine Zone)
  • Ertragsrechnungen von Erdreichwärmetauschern (EWT nach dem Kapazitätenverfahren) für Kühlen und Heizen
  • Druckverlustberechnung auch von komplexeren EWT-Registern
  • Berechnung des Tageslichtanteils pro Raum (Tageslichtquotient wird als Eingabe benötigt)
  • Kennwerte für den End- und Primärenergiebedarf
  • Kennwerte der CO2-Emissionen

Vorteile des Programms

  • Berücksichtigung der Höhenlage des Gebäudes und einer monatlichen Wärmekapazität der Luft
  • Simulation von bis zu 9 Lüftungsgeräten mit eigenen Zeitprogrammen
  • Temperaturzonierung des Gebäude und Zuordnung von Räumen zu Lüftungsgeräten
  • Berechnung der internen Lasten durch Personen, Beleuchtung, Stromverbrauch, Verdunstung, Warmwasser- und Kaltwasserverteilung
  • Berücksichtigung von 40 Klimazonen nach DIN 4108
  • Gegenüberstellung unterschiedlicher Varianten
  • Erstellung eigener Nutzungszeitprofile (tägliche Nutzung, Ferienzeit, etc..)
  • Bestimmung der Mehrkosten für erweiterte Wärmedämmung und verbesserte Anlagentechnik
  • Bestimmung von Energiekosten und Kapitalrücklaufzeiten der Mehrinvestitionen
  • Projektverwaltung durch Speichern und Laden der Projekte in einer Datenbank
  • Zentrale Nutzung über Netzwerk möglich

Dieses Programm dient nicht dem öffentlich rechtlichen Nachweis der Energieeinsparverordnung (EnEV) sondern zur möglichst realen Abbildung des voraussichtlichen thermischen und elektrischen Energieverbrauchs eines Gebäudes.
EnergieVisionen